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Einladung zum 16. Deggendorfer Forum:

Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23. April 2020

In den Mittelpunkt der Veranstaltungen stellen wir das Thema:

 

"No Signal - verschwindet die Wahrheit in der Flut der Daten?"

 

Der Begriff Wahrheit ist ein zentraler Faktor nicht nur des wissenschaftlichen Denkens, sondern bestimmt darüber hinaus in ganz großem Umfang so unterschiedliche Bereiche wie z.B. Rechtsprechung oder Religion. Dabei wird Wahrheit nicht nur als abstrakter Anspruch formuliert. Vielmehr findet sich der Anspruch, die Wirklichkeit richtig, d.h. der Wahrheit entsprechend, abzubilden in sehr ausdifferenzierter Form bei Peer-Reviews von wissenschaftlichen Veröffentlichungen wieder. Der Anspruch, die Rechnungslegung solle einen True and fair view auf die Geschäfte und Vermögensverhältnisse eines Unternehmens darstellen, ist hier nur ein weiteres Beispiel.

Demgegenüber kann heute im Zeitalter der Datenflut leicht der Eindruck entstehen, dass selbst ein so zentraler Begriff wie Wahrheit nicht mehr den gleichen Stellenwert hat wie früher, diesen vielleicht sogar gänzlich zu verlieren droht. Immer mehr Daten und immer mehr Kommunikationskanäle bieten auch immer mehr Möglichkeiten praktisch jede Meinung irgendwie als Wahrheit zu vermitteln. Der dazu passende Ausschnitt der Wirklichkeit, ist in der Fülle der Daten schnell ausfindig gemacht. Solange es um die eigene Meinung geht, erscheint dieses Vorgehen vielen als unproblematisch. Erst wenn immer mehr problematische Standpunkte in immer mehr sich voneinander abschottenden Meinungsblasen entstehen, werden Zweifel an diesen Prozessen und ihren Wirkungen laut.

 

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Wir freuen uns, dass der diesjährige Tagungsband ab sofort beim IDW Verlag und im Buchhandel verfügbar ist!

Titel: Künstliche Intelligenz - Chancen und Risiken für Wirtschaftsprüfung und Finanzwirtschaft

Unter Veröffentlichungen finden Sie dazu weitere Informationen und eine Leseprobe.

Wir freuen uns sehr, Ihnen eine kurze Video Zusammenfassung unserer letzten Veranstaltung präsentieren zu können: 


An der TH Deggendorf loten Experten die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz und statistischer Methoden aus

(Autor: Rainer Klüting - Fotograf: Mathias Adam)

Computer durchstöbern mit raffinierten Algorithmen Steuererklärungen, Unternehmensbilanzen oder Daten aus statistischen Erhebungen. Sie finden Fehler, Manipulationen und Tendenzen und sind damit zunehmend an schwerwiegenden Entscheidungen beteiligt. Kann der Mensch Algorithmen und sogenannter Künstlicher Intelligenz das Denken überlassen? Wo kann das nützlich sein, wo gefährlich? „Algorithmen – Werkzeuge eines neuen Denkens?“ Über diese Frage diskutierten Ende letzter Woche internationale Experten auf Einladung des 15. „Deggendorfer Forum für digitale Datenanalyse“ (DFDDA) unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Herde von der TH Deggendorf.